Über das Projekt

 

Der Anlass zur Erarbeitung des Projektes ‚Damals im Osten…’, der bei der Antragstellung des Vereins Ausbildungs- und Forschungszentrum Ethnos e.V. den Titel ‚Digitale Wanderausstellung ‚Russlanddeutsche in Meisterwerken und Dokumenten’ erhielt, war die einstimmige Bejahung im Landtag Nordrhein-Westfalens (14. Wahlperiode) des Antrags der Fraktionen der CDU und der CDU ‚Integrationsleistungen der Vertriebenen würdigen – Flucht und Vertreibung als Gegenwartsproblem aufgreifen’ (Drucksache 14/424 vom 24.04.2007).

Das Projektteam dankt dem Kompetenzzentrum für Integration der Bezirksregierung Arnsberg für die wertvollen Anregungen, die die stufenweise Anpassung der Projektziele zum Präsentationsformat ermöglicht haben.

Das vorgezogene digitale Präsentationsformat des Vorhabens, in dem einige Links originalähnlich dargestellt worden sind, ermöglicht die operative Wissensvermittlung bei Ausbildern, Auszubildenden, Interessenten und Öffentlichkeit.

Die Erforschung der grundlegenden Ursachen der Vernichtungsstrategie hinsichtlich der euroasiatischen Volksgruppen des Deutschtums, die schon im Zarenreich mit den Verbannungsgesetzen (1915) entfesselt wurde, und bei den Gewaltregimes, sowohl der bolschewistischen Diktatur als auch des nationalsozialistischen Deutschland (1939 – 1941) in der Form von gewaltsamen Vertreibungen verwirklicht worden war, deren Kulmination in Genozid und Holocaust der „Sowjetdeutschen“ (1942 - ?) stattgefunden hat, steht den Geschichtswissenschaftlern noch bevor. Aber die menschlichen und persönlichen Wahrnehmungen des historischen Geschehens, das Familiengeschichten, Sagen und Kunststücken widerspiegeln, sind Bestandteile der lebendigen Erinnerungskultur, die  sorgfältig behandelt werden sollte. Das akribische Sammeln der „Volksgeschichten“ ist eine der wichtigsten Intentionen des Projektes.

Einige historische Fakten können im Rahmen der Projektveranstaltungen mit vorhandenen Dokumenten belegt werden. Die Absicht des Projektteams,  die historischen Materialien zu systematisieren, sollte auf keinen Fall wie der erhobene Anspruch auf irgendwelche „Schlüsselkonzepte“ betrachtet werden.

Das Projekt hat noch ein anderes wichtiges Hauptziel. Der Verein Ausbildungs- und Forschungszentrum ETHNOS e.V. führt ehrenamtlich auch unterstützende Vorhaben zum Abbau der PTBS bei Russlanddeutschen durch, die in den Jahrzehnten von Vertreibungen, Genozid (1942 – 1955), später durch staatliche Unterdrückungspolitik und Ethnozid  verursacht und in der Folge von neuen ethnischen Zwangsvertreibungen und Kriegen der 1990er,, nach dem Zerfall der UdSSR, verursacht worden sind.. Als stützende Materialien für die Narrative Expositionstherapie werden die Kunstwerke der russlanddeutschen Meister verwendet werden.  

Die in dieser Webpräsenz veröffentlichten Dokumente und Kunstwerke sind mit großer Sorgfalt zusammengetragen und bearbeitet worden. Da es sich sowohl bei den „Volkssagen“ als auch bei geschichtswissenschaftlichen  Geschehensschilderungen  um Erfahrungen lebender Wesen handelt, die zuweilen vorgegebenen Einstellungen, Variationen und Auslegungen unterliegen können, können gelegentliche „Fehlschlüsse“ nicht ausgeschlossen werden. Eine Haftung des Projektteams für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist deshalb ausgeschlossen.

Konstruktive Hinweise, die zur Verbesserung dieser Webpräsenz dienen können, sind dem Projektteam herzlich willkommen und werden ihm mitgeteilt werden.

Dieses Projekt ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten Rechte, insbesondere die der Übernahme in Nachschlagewerke, des Nachdrucks, des Wiedergabe auf fotomechanischem oder ähnlichem Weg und Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen bleiben, auch bei auszugsweiser Verwertung, dem AFZ ETHNOS e.V. ausdrücklich vorbehalten.

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